2026
8. Mai 2026, 19 Uhr
Kammerhofmuseum
Vortrag zur Sonderausstellung
„8. Mai 1945 – Der Tag, als die Amerikaner kamen"
Mag. Wolfgang Eckel, Historiker
Die Entdeckung der Kunstschätze im Salzberg machten einen Offizier berühmt. Ein Unter-offizier machte mit der Verhaftung Kaltenbrunners Karriere.
Die ersten Wochen nach Kriegsende - neue Quellen der Amerikaner.
Mittwoch, 20. Mai, 19 Uhr
Unsere Berge, Steine und Fossilien – wozu der Blick in die Erdgeschichte?
Dr. Gerhard. W. Mandl, Geologe
Mit seinen Gesteinen und Fossilien bietet das Salzkammergut einen faszinierenden Einblick in die vergangenen 250 Millionen Jahre. Wir sehen den Wandel von heißen Wüsten und Salzlagunen über tropische Riffe bis hin in die Tiefsee, zu aufsteigenden Inselketten und schließlich zum eisbedeckten Gebirge. Mehrere Wendepunkte dieser langen Geschichte haben besondere Bedeutung für unsere Gegenwart. Die Begründung ihrer Ursachen und die Erläuterung ihrer Folgen garantieren einen spannenden Abend.
Preis: € 15.- ; Abonnement ab 3 Veranstaltungen zu € 10.-/Veranstaltung.
Karte erhältlich an der Museumskassa oder online unter [email protected].
Mittwoch, 10. Juni, 19 Uhr
„Auf alten Spuren durch das Ausseerland“
Ing. Matthias Pointinger, Obmann des Heimatforschungsvereins HEFOSA
Die frühe Geschichte unserer Heimat ist spannend. Unzählige archäologische Funde belegen die ständige Anwesenheit des Menschen im Salzkammergut schon vor mehr als 5000 Jahren. Es war nicht nur das „weiße Gold“ – das Salz, welches die Menschen in diese einmalige Landschaft lockte!
Archäologische Forschungen von Laien aus der Region haben in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen Einmaliges ans Tageslicht gebracht und ermöglichen eine fesselnde Erzählung über unsere frühe Vergangenheit.
Preis: € 15.- ; Abonnement ab 3 Veranstaltungen zu € 10.-/Veranstaltung.
Karte erhältlich an der Museumskassa oder online unter [email protected].
Mittwoch, 15. Juli, 19 Uhr
Zwei Vorträge zum Thema "Salz - das Weiße Gold"
Technikgeschichte der Salzsolegewinnung im Ausseerland
Dipl.-Ing. Ernst Gaisbauer, Leiter der österreichischen Salzbergbaue i.R.
Bis zum Beginn des Hochmittelalters genügten natürliche Solequellen am Sandling zur Versorgung der Sudpfannen und somit der Bevölkerung. Doch der steigende Salzbedarf erforderte neue Methoden der Salzgewinnung. Nach der Erschließung des untertägigen Salzlagers mittels Stollen wurden Verfahren zur künstlichen Auflösung des Haselgebirges entwickelt und simple Schöpfbaue angelegt. Im 16. Jh. wurde sie zum viel komplexeren Ablasswerken umgestaltet, die erst im 20. Jh. von der weltweit gebräuchlichen Bohrlochsonden abgelöst wurden.
anschließend:
„Das Kammergut und die Habsburger. Eine 650-jährige Geschichte“
Dr. Michael Kurz, Historiker
Im Jahre 1276 übernahm König Rudolf I. von Habsburg Österreich und die Steiermark. 1282 belehnte er seine beiden Söhne damit. Das Ausseerland war damals schon länger Salzproduktions-stätte. Zusätzlich widmete sich Elisabeth, Gattin Albrecht I., ab 1311 dem Aufbau des Salzbergwerks in Hallstatt. Die beiden“ Kammergüter“ existierten nebeneinander, manchmal in Konkurrenz, manchmal in einträchtiger Kooperation. Das Hallamt im Ausseer Kammerhof war das mächtige Zentrum des steirischen Salzwesens, aber zeitweise dem Gmundner Salzoberamt unterstellt.
Preis: € 15.- ; Abonnement ab 3 Veranstaltungen zu € 10.-/Veranstaltung.
Karte erhältlich an der Museumskassa oder online unter [email protected].
Donnerstag, 20. August, 19 Uhr
Die Wälder im Steirischen Salzkammergut - ihre Nutzung einst und jetzt
DI Andreas Holzinger, Leiter der Steiermärkischen Landesforste i. R.
Die Waldbestände des Steirischen Salzkammergutes hatten seit dem Beginn der Siedlungstätigkeit im frühen Mittelalter bis in die Gegenwart hohe Bedeutung für die hier lebenden Menschen. Wurden die Wälder Jahrhunderte hindurch für die Salzproduktion ausgebeutet, sind sie heute nachhaltig genutzte Wirtschafts- und Schutzwälder mit hoher Erholungsfunktion.
Die natürlichen Standortfaktoren und Nutzungseinflüsse beeinflussten seit jeher das vielfältige Ökosystem Wald. Sein steter Wandel und der Versuch eines Ausblicks in die forstliche Zukunft sind das spannende Thema dieses Abends.
Preis: € 15.- ; Abonnement ab 3 Veranstaltungen zu € 10.-/Veranstaltung.
Karte erhältlich an der Museumskassa oder online unter [email protected].
Mittwoch, 9. September, 19 Uhr
Die Herrschaft aus der Stadt auf Sommerfrische
Mag. Hans Michael Roithner, Historiker
Die „Sommerfrische“ hat eine lange, bis in die römische Antike zurückreichende Tradition. Zu ihrer vollen Entfaltung kam sie dann im ausgehenden 19. Jahrhundert, nicht zuletzt im Salzkammergut.
Was erinnert außer der der Sommerfrischearchitektur noch an sie?
Hat sie noch Zukunft? Diese und andere Fragen werden, mit starker Bezugnahme auf das Ausseerland, an diesem Abend zur Sprache kommen.
Preis: € 15.- ; Abonnement ab 3 Veranstaltungen zu € 10.-/Veranstaltung.
Karte erhältlich an der Museumskassa oder online unter [email protected].
Samstag, 03. Oktober, 19 Uhr
Kleider machen Leute - so war es gestern, so ist´s heute
Monika Gaiswinkler, Museums-Kustodin für Brauchtum und Tracht
Kleidung diente immer schon als Schutz, aber auch um den sozialen Stand zu repräsentieren. Standeskleidung, Berufskleidung, Werktags- und Festtagskleidung spielten dabei eine wichtige Rolle. Und heute...?
Die BesucherInnen erwartet ein vergnüglicher Abend, der keine Langeweile aufkommen lässt!
Preis: € 15.- ; Abonnement ab 3 Veranstaltungen zu € 10.-/Veranstaltung.
Karte erhältlich an der Museumskassa oder online unter [email protected].